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Aktuelle Verbrauchswerte zeigen, dass es in den Sektoren Industrie und Gewerbe, Handel, Dienstleistungen (GHD) noch deutliches Einsparpotenzial gibt. Ursachen dieser "Verschwendung" sind der Zeitmangel vieler Mitarbeiter wie auch die mangelnde Fachkenntnis im Bereich der effizienten Energieversorgung. Oft werden Anlagen aufgrund zu hoher bzw. doppelter Sicherheitszuschläge zu groß dimensioniert, was bei Teillastbetrieb eine Verschlechterung des Wirkungsgrads zur Folge hat. Durch die steigenden Energiepreise und den Klimawandel werden nun auch Unternehmen dafür sensibilisiert, Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Energieeinsparung zu ergreifen. Durch Umsetzung konkreter Maßnahmen kann ein nachhaltiger Umgang mit der Umwelt garantiert werden.
Meist ist bei der Entscheidung für eine Investition das Kriterium der Wirtschaftlichkeit ausschlaggebend. Jedoch sollten neben den Investitionskosten auch die Kosten für Betrieb, Wartung und Instandhaltung einbezogen werden, damit die Lebenszykluskosten einer Maßnahme ermittelt werden können.
Voraussetzung für die Umsetzung von Maßnahmen ist zunächst eine Darstellung des Ist-Zustandes. Durch messtechnische Untersuchungen der Energieerzeugung und -verteilung kann beispielsweise ermittelt werden, ob eine Anlage optimal auf den Bedarf ausgelegt ist bzw. ob sie in einem schlechten Arbeitspunkt betrieben wird. Die Reduzierung von Verlusten sowie die Effizienzsteigerung sind somit Schwerpunkte bei der Ist-Zustands-Analyse. Die FfE verfügt hierzu über einen umfangreichen Messgerätepark, wodurch energetische Daten und Kenngrößen sowie die wichtigsten Emissionen ermittelt werden können.
Diese Begutachtungen können von einzelnen Anlagen bis hin zu ganzen Betrieben reichen. Ziel dieser detaillierten Untersuchungen ist die Erarbeitung eines nachhaltigen Energiekonzeptes für Maschinen bzw. ganze Standorte. |