Förderprogramm "Dekarbonisierung in der Industrie" – Minderung von THG-Emissionen in der energieintensiven Industrie

Foerderprogramm Minderung von THG Emissionen in der energieintensiven IndustrieImmer mehr Unternehmen setzen sich ambitionierte Klimaschutz-Ziele und wollen in kurzer Zeit klimaneutral werden. Müssen hierfür Prozesse umgestellt werden, bedingt dies zum Teil zunächst hohe Investitionen. Daher fördert das BMU1 mit dem  Umweltinnovationsprogramm Projekte zur „Dekarbonisierung in der Industrie“ mit zinsgünstigen Darlehen oder Investitionszuschüssen. Zielgruppe sind insbesondere energieintensive Unternehmen, beispielsweise aus den Branchen Zement, Stahl, Kalk oder Chemie.

Förderfähig sind Demonstrationsvorhaben, bei denen neue Technologien oder neuartige Technologiekombinationen zur Minderung prozessbedingter Treibhausgase erstmalig großtechnisch zur Anwendung kommen. Hierunter fallen neue Verfahren bei der Produktion energieintensiver Güter, effiziente und hochinnovative Verfahrensumstellungen von fossilen Energieträgern auf Strom, die Anwendung von Brückentechnologien, die innovative Kombination von Verfahren sowie neue Produktalternativen mit treibhausgasreduzierten Herstellungsverfahren.[1] Die Übertragbarkeit auf vergleichbare Anwendungsfälle muss gegeben sein.

Mit abgedeckt vom Förderrahmen wird neben den reinen Investitionskosten und den Kosten der Inbetriebnahme auch die Erfolgskontrolle der Maßnahmen durch Evaluierung oder Monitoring.

Zukünftig soll das Förderprogramm in die noch in der Entwicklung befindlichen Förderrichtlinie zum Thema „Dekarbonisierung im Industriebereich“ aufgehen.

Die FfE unterstützt Unternehmen bei der Projektentwicklung sowie bei der Beantragung von Fördermitteln als kompetenter Berater mit umfassender Erfahrung. Der Kompetenzbereich beinhaltet beispielsweise die Themenbereiche Reduktion von CO2-Emissionen, Klimaneutralität, Effizienzsteigerung sowie neue klimaschutzgerechte Strategien in der Industrie. Wir stehen gerne für Rückfragen zu Verfügung. Gemeinsam lassen sich unsere Unterstützungsleistungen hinsichtlich Ihres Projekts entsprechend Ihren Anforderungen und Bedürfnissen spezifizieren.

Unsere Referenzen im Bereich Dekarbonisierung umfassen unter anderem das Dekarbonisierungsnetzwerk dekarbN, bei dem wir Unternehmen bei der Konzeptionierung realistisch umsetzbarer Dekarbonisierungsstrategien unterstützen. Gerne begrüßen wir auch Sie als neues Mitglied in unserem Netzwerk.

Einen Überblick über unser Angebot zum Thema Dekarbonisierungsstrategien finden Sie auf unserer Homepage.

 

Weitere Informationen:

 

 

[1] Nicht gefördert werden CCS-Technologien, noch im Forschungs- oder Entwicklungsstand befindliche Technologien sowie reine Energie- und Ressourceneffizienzprojekte.

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