Startschuss für den Helmut-Schaefer-Preis 2020: Abgabefrist 29. Februar 2020

Um exzellente Studierende im Bereich der Energiewirtschaft und -technik auszuzeichnen und damit auch die Lebensleistung des langjährigen Wissenschaftlichen Leiters der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V., Prof. Dr.-Ing. Helmut Schaefer als prominenten Fürsprecher für mehr Energieeffizienz in allen Bereichen zu würdigen, werden ab 2019 in jährlichem Turnus herausragende Masterarbeiten mit dem Helmut-Schaefer-Preis prämiert.

Voraussetzung für die Bewerbung ist eine Notenbescheinigung für die Masterarbeit, die nicht älter als 15 Monate ist. Für die erste Bewerbungsrunde wird bis zum Stichtag 29.2.2020 um ein einseitiges Exposé der Arbeit und einen Lebenslauf gebeten. Für die finale Auswahl wird dann die Langfassung der Arbeit benötigt. Bitte senden Sie Ihre Unterlagen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit dem Betreff "Helmut-Schaefer-Preis 2020".

Anhand des eingereichten Exposés aller Teilnehmer werden im Vorfeld drei Finalisten bestimmt, die ihre Arbeit in einer fünfminütigen Präsentation vorstellen dürfen. Die Präsentationen werden von den Jurymitgliedern begutachtet und fließen gemeinsam mit dem eingereichten Exposé in die Bewertung ein. Neben hohem wissenschaftlichem Ansehen und der Möglichkeit, die Arbeit im Rahmen des GEE-Expertenforums zu präsentieren, ist ein Preisgeld in Höhe von 500,-- € für die beste Arbeit vorgesehen. Der zweite und dritte Platz wird mit einem Preisgeld von jeweils 100,-- € ausgezeichnet.

 

 

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Foto: Prof. Dr.-Ing. Helmut Schaefer

Helmut Schaefer, 1926 in Opladen geboren, entstammt einer evangelischen Pfarrersfamilie. Er studierte Hochfrequenztechnik an der Technischen Hochschule Karlsruhe, um sich dann der Energiewirtschaft zuzuwenden. Er übernahm 1967 die Leitung der FfE, deren wissenschaftlicher Leiter er anschließend für 27 Jahre war. 1969 erhielt er den Ruf nach München, um hier den Lehrstuhl für Energiewirtschaft und Kraftwerkstechnik aufzubauen.

In der Fachwelt wurde er durch seine Arbeiten auf den Gebieten der rationellen Energienutzung bekannt. Mit seinen Technik-Beiträgen und der Entwicklung einer Systematik für eine energiewirtschaftlich sinnvolle Umsetzung neuer Technologien hat er zur Effizienzsteigerung in vielen Bereichen beigetragen. Im letzten Jahrzehnt seines Wirkens als Ordinarius standen seine Arbeiten zum Kumulierten Energieaufwand im Mittelpunkt, die über ein rein akademisches Interesse hinaus eine wertvolle Basis auch für die Umsetzung der energiepolitisch geforderten ganzheitlichen Bewertung von Energiesystemen bildete und in die Ökobilanzierung von Produkten und Energieketten mündete.

Helmut Schaefer hat sich immer ehrenamtlich engagiert. Besonders erwähnt seien seine langjährige Mitwirkung beziehungsweise der Vorsitz im VDE sowie der VDI-GET, seine Mitgliedschaften in Enquete-Kommissionen des Deutschen Bundestags und im Wissenschaftsrat sowie seine Tätigkeiten im Energiebeirat diverser Länder. Bei diesen und vielen anderen Gremien stand stets sein Engagement im Vordergrund, technisch-wissenschaftliche Sachverhalte verständlich zu machen und insbesondere auch Politiker und Medien energieträgerneutral zu informieren. Seine Tätigkeiten wurden geehrt mit Bundesverdienstkreuz, Ehrendoktorwürde, dem Bayerischen Verdienstorden und vielen anderen Auszeichnungen.

 

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