Energiewende in der Industrie: Methodik zur Identifikation und Quantifizierung von Dekarbonisierungsmaßnahmen

Beitrag in der et - Energiewirtschaftliche Tagesfragen, Ausgabe 12/2017

Die Dekarbonisierung des deutschen Energiesystems erfordert die Umsetzung treibhausgasvermindernder Maßnahmen sowohl in der Energiewirtschaft als auch in den Endenergiesektoren. Während die Emissionsminderungsziele sowie deren Zeithorizont unter anderem auch durch den EU ETS festgeschrieben werden, ist darüber hinaus die Quantifizierung konkreter Maßnahmen zur Zielerreichung notwendig. Die Steigerung der Energieeffizienz wurde u. a. im Energiekonzept von 2010 sowie zuletzt im "Grünbuch Energieeffizienz" unter dem Leitmotiv "Efficiency First" als zentrales Element einer erfolgreichen Energiewende beschrieben. Nachfolgend wird eine Methodik zur Identifikation und Quantifizierung des technischen Potenzials inkrementeller CO2-Verminderungsmaßnahmen in der Industrie aufgezeigt.

Die Analyse beschränkt sich auf energiebedingte CO2-Emissionen und Effizienzmaßnahmen zu Prozesstechniken in den folgenden Wirtschaftszweigen bzw. Prozessen:

 

 

Ernährung  und Tabak:  Milchverarbeitung
Papiergewerbe: Holzstoff, Papiermaschine
Grundstoffchemie:  Steamcracker, Ammoniak, Chlor, Methanol, Polyethylen
Glas und Keramik: Hohlglas, Flachglas
Verarbeitung von Steinen und Erden: Zement, Kalk
Metallerzeugung: Primär- und Sekundärstahl 
NE-Metalle, -gießereien: Primäraluminium 
Querschnittstechnologien: (folgt)

 

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Energiewende in der Industrie

Abbildung: Spezifischer Energieverbrauch in MJ/t und spezifische CO2-Emissionen in kg CO2/t der Zementherstellung

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