FfE stellt Energieeffizienz-Netzwerke im Rahmen der Halbzeit-Veranstaltung der BEEN-i-Initiative am Bayerischen Wirtschaftsministerium vor

29.06.2018 – Synergien schaffen, Wertschöpfung steigern, Kosten senken – so lautete das Motto der gemeinsamen Veranstaltung der BEEN-i-Iniative mit der deutschen Initiative Energieeffizienz-Netzwerke am Bayerischen Wirtschaftsministerium in München. Schwerpunkt der Vorträge bildeten die Einordnung von Energieeffizienz-Netzwerken aus politischer Sicht, z. B. ihre Rolle als Baustein der Energiewende, ihre Bedeutung aus Unternehmer- und Trägerperspektive sowie schlussendlich bestehende Programme zur Förderung.

Energieffizienznetzwerke BEEN i Halbzeitveranstaltung

Fotos: Staatssekretär Thomas Bareiß (links oben), Robert Novak (Hawe Hydraulik SE) (links unten), Moderator Stefan Joest (dena) und Dr. Hartmut Versen (BMWi)

 

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Dr. Serafin von Roon im Gespräch mit Prof. Harald Bradke vom Fraunhofer ISI und Gerhard Scholz von Hasit, Teilnehmer des Netzwerkes 4E Podiumsdiskussion zu Energieeffizienznetzwerken mit Dr. Eberhard von Rottenburg (BDI), Martin Sambale (eza), Dr. Serafin von Roon (FfE); Dr. Hartmut Versen (BMWi) (von links nach rechts). Moderation Stefan Joest (dena)

 

BEEN-i ist eine gemeinsame Iniative der Spitzenorganisationen der bayerischen Wirtschaft BIHK, vbw und Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern mit dem Bayerischen Wirtschaftsministerium sowie einiger Branchenverbände. Ziel ist es, die mittelständische Wirtschaft und das Handwerk dabei zu unterstützten, wirtschaftlich realisierbare Einsparpotenziale zu aktivieren sowie mit Hilfe von Energieeffizienz-Netzwerken zu verbessern.

 

 

Dr. Serafin von Roon stellte in seinem Vortrag die Netzwerkarbeit der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft im Rahmen ihrer Lernenden Energieeffizienz-Netzwerke in der Praxis vor. Die FfE initiiert, betreut und moderiert bereits heute eine Vielzahl an Energieeffizienz-Netzwerken in Deutschland und Österreich.

Dr. Serafin von Roon betonte, dass der Aufbau eines Netzwerks mit sehr viel Aufwand verbunden ist. Die Netzwerke, die einmal laufen, sind jedoch ein großer Erfolg und werden in der Regel verlängert. Die erfolgreiche Netzwerkarbeit der FfE wurde 2016 durch die Verleihung der Bayerischen Energiepreises gewürdigt.

In der abschließenden Podiumsdiskussion betonte Dr. Serafin von Roon, dass eine Förderung von Netzwerken durchaus sinnvoll sein kann. Weniger aufgrund des finanziellen Anreizes für die Unternehmen, sondern vielmehr, da eine staatliche Förderung Vertrauen in das Instrument als solches schafft. Markttransparenz ist von großer Bedeutung bei einer weiterhin noch größtenteils unbekannten Dienstleistung. Daher hat die AGEEN 2017 ein Gütesiegel initiiert, dass an Netzwerke verliehen wird, die einen hohen Qualitätsstandard einhalten. Die Kriterien wurden auf Basis der langjährigen Erfahrung der AGEEN Mitglieder definiert.

Was im Rahmen von Energieeffizienz-Netzwerken für hervorragende Ergebnisse erreicht werden können, stellte Robert Novak, Energiemanagement-Beauftragter der HAWE Hydraulik SE dar. HAWE hat beretis an vier Netzwerken der FfE erfolgreich teilgenommen und war dabei mit mehreren Standorten vertreten. So konnten mit Hilfe der an allen vier Produktionsstandorten des Unternehmens etablierten Energieeffizienz-Netzwerke Energieeinsparungen von mehr als 5 GWh pro Jahr und 2.430 t CO2-Minderung pro Jahr erzielt werden. Dafür wurde das Unternehmen anlässlich der Berliner Energietage 2018 mit dem Good Practice-Prädikat der AGEEN ausgezeichnet. Dieses Prädikat wurde das erste Mal an ein Unternehmen verliehen.

Weitere Informationen:

 

 

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