Energetische Hybridisierung von energieintensiven Prozessen – Leitfaden für die Erschließung der Potenziale in Unternehmen

Beitrag von Frank Veitengruber in der BWK ENERGIE., Ausgabe 11/2019

Im Zuge des Ausbaus volatiler, erneuerbarer Energieerzeugung ist es zunehmend von Bedeutung, Flexibilität auf Verbraucherseite zu schaffen, um zu jedem Zeitpunkt Erzeugung und Verbrauch in Einklang zu bringen. Eine Möglichkeit stellt hierbei die Hybridisierung industrieller Prozesswärme durch den flexiblen Einsatz von Endenergieträgern dar. Diese Art der Flexibilisierung kann insbesondere für Bestandsanlagen als Zwischenlösung auf dem Weg zu einer flexiblen und erneuerbaren Energieversorgung der Zukunft dienen.

Im Folgenden steht der Konversionspfad von einer derzeit brennstoffbasierten hin zu einer hybriden Wärmebereitstellung im Fokus. Unter dem Begriff der hybriden Wärmeerzeugung ist ein kombiniertes Wärmebereitstellungssystem zu verstehen, das entweder zwischen brennstoffbasierter und thermoelektrischer Wärmeerzeugung umschalten oder dessen Erzeugungsverhältnis flexibel verschieben kann. Das Ziel ist es, sowohl Hybridisierungspotenziale als auch branchenübergreifende ‑hemmnisse von brennstoffbasierten Industrieprozessen aufzuzeigen. Am Beispiel der Papierindustrie, die in Deutschland zu den fünf energieintensivsten Branchen zählt, wird im Folgenden exemplarisch die entwickelte Methodik für eine Potenzialanalyse angewendet. Der vollständige Beitrag steht rechts zum Download bereit.

 

 

Methodik zur Potenzialermittlung

 Abbildung: Methodik zur Potenzialermittlung

 

 

 

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