Post-EEG-Vermarktung von Windenergieanlagen

Post-EEG-Vermarktung von Windenergieanlagen

Aufgrund einer begrenzten Förderdauer von 20 Jahren fallen in den nächsten Jahren eine zunehmende Anzahl von Windenergieanlagen (WEA) aus der EEG-Förderung. Bis 2025 sind dies WEA mit einer installierten Leistung von 16 GW, die nicht mehr in der EEG Förderung sind und alternative Vermarktungsmöglichkeiten bewerten müssen. Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit eines Repowerings der Anlagen, das aber häufig an Standort- und Genehmigungsfragen scheitert. Alternativ bleibt eine Vermarktung der Altanlagen über ein am Fixpreis orientiertes Modell, ein am mittleren Marktwert der Windenergie orientiertes Modell oder ein direkt am Börsenpreis orientiertes Modell. Zusätzlich gibt es bei der börsenpreisorientierten Option oft Varianten, die eine optimierte Betriebsführung von Windenergieanlagen mit einer Unterlassung der Einspeisung in Perioden von negativen Preisen ermöglichen.

Die FfE hat in einer Kurzstudie für die Firma SkyPower Windenergie e. K. verschiedene Vermarktungsoptionen beurteilt. In der dargestellten Abbildung sind die monatlichen Marktwerte für zwei exemplarische Windparks (mit und ohne Einspeisung bei negativen Preisen) im Vergleich zum mittleren Monatsmarktwert Wind Onshore abgebildet. Je nach Einspeise-Charakteristik eines Windparks und einer ggf. antizyklischen Fahrweise kann so eine Vermarktung über den mittleren Monatsmarktwert oder eine direkt börsenpreisgekoppelte Vermarktung wirtschaftlicher sein.

 

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