Energiewende in der Industrie – Konsortium untersucht, wie Emissionen durch die Industrie künftig weiter reduziert werden können

Um die Begrenzung der Erderwärmung auf die im Pariser Klimaschutzabkommen festgelegten 1,5 °C Erderwärmung zu erreichen, wird in Deutschland eine weitgehende Treibhausgasneutralität bis 2050, also eine Treibhausgasreduktion von 80 bis 95 Prozent, angestrebt. Dies ist nur zu erreichen, wenn auch die Industrie einen Teil zur Emissionsminderung beiträgt.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) möchte Möglichkeiten aufzeigen, wie Emissionen durch die Industrie künftig weiter reduziert werden können und untersuchen, welche Wechselwirkungen dabei mit dem aktuellen Energiesystem auftreten. Deshalb wurde ein Konsortium, bestehend aus der Unternehmensberatung Navigant, dem Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER), der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) und die Kanzlei BBG damit beauftragt, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse für die Weiterentwicklung politischer Instrumente zur Ausgestaltung der Energiewende in der Industrie zu erarbeiten.

Ziel der Studie ist es Maßnahmen zum Klimaschutz in der Industrie zu veranschaulichen und konkrete politische und regulatorische Rahmenbedingungen zu schaffen.

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Abbildung 1: Entwicklung des Endenergieverbrauchs in Deutschland in 2050 in PJ

Die Studie fokussiert dabei auf folgende, besonders relevante Branchen:

  • Metallerzeugung und -bearbeitung (zum Beispiel Stahl)
  • Nichteisenmetalle (zum Beispiel Aluminium, Kupfer, Zink)
  • Grundstoffchemie
  • Glas
  • Zement, Kalk & Keramik
  • Papier
  • Nahrungsmittel
  • Automobil

Der Endbericht zum Vorhaben "Energiewende in der Industrie" gliedert sich in sechs Berichtsmodule. Bislang sind die Arbeiten zum ersten Modul abgeschlossen.

Die Ergebnisse des Vorhabens werden auf der Website des BMWi "Energiewende in der Industrie - Potenziale, Kosten und Wechselwirkung mit dem Energiesektor" sukzessive veröffentlicht.

 

 

 

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