Energieeffizienz-Netzwerk München-Oberbayern 3.0 – Abschlusserklärung

Das Energieeffizienz-Netzwerk feiert erneut Erfolge

Bis 2030 will Deutschland den Treibhausgasausstoß um mindestens 55 Prozent verringern. Ein Schlüssel dazu liegt in der konsequenten Steigerung der Energieeffizienz und der Senkung des Energieverbrauchs. Im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) bekräftigt die Bundesregierung, dass Energieeffizienz-Netzwerke zum Erreichen der energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung beitragen. Ziel unserer Netzwerkarbeit ist es, die teilnehmenden Unternehmen dabei zu unterstützen, eine dauerhafte und deutliche Steigerung der Energieeffizienz und damit potenziell eine spürbare Senkung der Energiekosten zu erreichen.

 

Gruppenfoto Netzwerk Muenchen Oberbayern

Foto: Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Energieeffizienz-Netzwerks München-Oberbayern

Mit diesem Ziel fand am 7. April 2020 das Abschlusstreffen der dritten Runde des Energieeffizienz-Netzwerks München-Oberbayern statt. Das Netzwerk existiert bereits seit 2010 und konnte durch die Unterstützung der Landeshauptstadt München, der IHK für München und Oberbayern und der IHK-Geschäftsstelle Ingolstadt initiiert und immer wieder weitergeführt werden.

Es setzt sich aus folgenden Unternehmen zusammen:

  • BSH Hausgeräte GmbH
  • Gunvor Raffinerie Ingolstadt GmbH
  • Hirschvogel Umformtechnik GmbH
  • Interpark GmbH
  • MAN Truck & Bus AG
  • MTU Aero Engines
  • Schreiner Group GmbH & Co KG

Das Netzwerk konnte auch diese Runde wieder eindrucksvolle Erfolge feiern. Zu Beginn der dritten Runde setzten sich die Betriebe zwei Ziele: 7 % Energieeffizienzsteigerung und 10 % CO2-Minderung bis 2020. Die Prüfung der Zielerreichung im jährlichen Monitoring zeigte, dass die Betriebe ihre gesetzten Ziele nicht nur erreicht, sondern sogar leicht übertroffen haben. Im Durchschnitt betrug die Energieeffizienzsteigerung des Netzwerks in Bezug auf das Basisjahr 2015 zum Ende der dritten Runde 7,8 % und übertraf damit das gesetzte Ziel um 0,8 %. Auch den CO2-Ausstoß konnte das Netzwerk um 10,1 % senken und somit das ambitionierte Ziel von 10 % erreichen.

Die Netzwerkträger Arqum und die FfE zeigten sich erfreut darüber, dass das Netzwerk seine ehrgeizigen Ziele erreicht hat. Die Ergebnisse betonen die Vorteile des Netzwerkens und des Ideenaustauschs. Denn neben einer qualifizierten Energieberatung durch die Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft (FfE GmbH) zur Aufdeckung entsprechender Einsparpotenziale stand der moderierte Erfahrungsaustausch auf der Agenda des Netzwerkes.

In den letzten drei Jahren fanden durch die Arqum GmbH moderierte Netzwerktreffen zu verschiedensten energierelevanten Themen, unterstützt durch die technische Expertise der FfE, statt. Zum Abschluss der dritten Runde beschäftigten sich die Unternehmen mit Klimastrategien und einer Energiepolitik der Zukunft und erarbeiteten gemeinsam Zukunftsvisionen und Ziele für ihre Unternehmen.

Aufgrund der positiven Ergebnisse der vergangenen wie auch der aktuellen Netzwerkphase und der guten und zielgerichteten Zusammenarbeit mit der FfE und Arqum freuen sich die Teilnehmer auf eine Fortsetzung der Netzwerkarbeit Ende des Jahres 2020.

Aufgrund der momentanen Situation bezüglich der Corona-Pandemie fand das Treffen als Webinar statt. Eine offizielle, feierliche Abschlussveranstaltung wird jedoch, sobald möglich, nachgeholt.

Bei Fragen oder Interesse am Netzwerkbeitritt wenden Sie sich bitte an:

Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft mbH

Frau Anna Gruber

Tel.: 089/15812162

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Weitere Informationen:

 

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